Institut für Urban Public Health (InUPH)

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8. Konferenz „Stadt der Zukunft“: Urbane GesundheitsLandschaften der Zukunft

Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen beschreibt den derzeit zu beobachtenden „Umzug der Menschheit“ in die Städte als wirkungsmächtigsten „Prozess sozialen Wandels im 21. Jahrhundert.“ Deshalb müssen die Städte in nachhaltige, gesunde und gerechte Orte transformiert werden. Die Vision einer nachhaltigen Entwicklung muss auf die Integration der räumlichen, gesundheitlichen und umweltbezogenen Dimensionen zielen, damit auf lokaler Ebene eine gesunde und gerechte Nachbarschaftsentwicklung mit grüner Mobilität, attraktiven öffentlichen Räumen, sauberer Luft und sicheren Straßen prioritär angegangen werden kann.

Wie Stadtplanung die Gesundheit beeinflusst

Voraussetzung für Gesundheit der Bevölkerung ist ein Paradigmenwechsel von Krankheitsbekämpfung zu Gesundheitsförderung durch Stärkung von Ressourcen und Potenzialen für ein gesundes Leben in Städten, eine Verankerung von Gesundheitsförderung durch sektorübergreifende Stadtplanung bzw. -entwicklung sowie eine Förderung der Gesundheits-kompetenz der Stadtbevölkerung.

Vor diesem Hintergrund wurde im Mai 2020 das bereits etablierte Zentrum für Urbane Epidemiologie als neues Institut für Urban Public Health (InUPH) am Universitätsklinikum Essen als wissenschaftliche Einrichtung eröffnet.

Unser Institut will auf die positiven, salutogenen Faktoren urbaner Systeme fokussieren, d. h. auf solche Faktoren, die Entstehung und Erhaltung von Gesundheit ermöglichen und unterstützen: räumliche, politische, soziale und ökologische Merkmale der Stadt – jeweils mit Blick auf spezifische Bevölkerungsgruppen bezogen auf Alter, Geschlecht, Soziodemographie, Migration, Arbeit, Krankheit.

Veranstaltungshinweis

 8. Konferenz „Stadt der Zukunft“: Urbane GesundheitsLandschaften der Zukunft

Urbane GesundheitsLandschaften Gesundheit | Architektur | Umwelt Der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen beschreibt…

„Als Epidemiologin wünsche ich mir eine Rückkehr der „sozialen Medizin“, die im 19. Jahrhundert für Synergien zwischen Stadtplanung und öffentlicher Gesundheit stand. Das Problem seither: Die meisten Ärzte konzentrieren sich auf Individualmedizin, Stadtplaner auf Infrastruktur und Wirtschaftsinteressen. Das Forschungsfeld des neuen Instituts rückt die Stadtbevölkerung als Ganzes in den Mittelpunkt: Was hält sie gesund? Wie müsste ihr Lebensumfeld idealerweise organisiert sein?“

Prof. Dr. rer. nat. Susanne Moebus, MPH – Leiterin des Instituts für Urban Public Health

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